Belgischer und Deutscher Schäferhund

Es gibt viele verschiedene Arten von Schäferhunden. Viele haben ihre Nationalität im Namen. Sie unterscheiden sich in Größe, Gestalt, Farbe und Fell. Ihre Einsatzgebiete können ebenfalls variieren, obwohl ihr Stammbaum darauf hindeutet, dass sie ursprünglich als Arbeitshunde gezüchtet wurden, um Schäfer bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

Belgischer Schäferhund

In Belgien wird Flämisch, Französisch und Deutsch gesprochen, daher ist der Belgische Schäferhund auch als Chien de Berger Belge bekannt. Die Rasse gibt es in vier Varietäten, die unterschiedliche Fellarten beziehungsweise -farben haben: der Groenendael, der Laekenois, der Malinois oder Mechelaar und der Tervuren. Der Belgische Schäferhund und der Nederlandse Herder stammen aus derselben Zuchtlinie. Die Rassen wurden getrennt und verschieden benannt, als sich aus dem Gebiet zwei Staaten, Belgien und Niederlande, bildeten. Anfang des 20. Jahrhunderts begann die offizielle Zucht des Belgischen Schäferhundes.

Der Belgische Schäferhund wird heute als Gebrauchshund eingesetzt. Auch als Polizeihund ist er in vielen Einsatzgebieten zu finden. Er ist sehr aktiv, arbeitet gern und schäumt vor Temperament gerne über, ohne aggressiv zu sein.

Eckdaten

Höchstalter: zehn bis vierzehn Jahre

Widerristhöhe: 61 bis 66 Zentimeter (Rüde), 56 bis 61 Zentimeter (Hündin)

Gewicht: 25 bis 30 Kilogramm (Rüde), 20 bis 25 Kilogramm (Hündin)

Deutscher Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist beinahe so groß wie der Belgische Schäferhund, aber schwerer. Als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in zwei Staaten geteilt wurde, wurden auch die Deutschen Schäferhunde in zwei unterschiedlichen Standards weitergezüchtet. Nach 1989 wurden die Zuchtlinien vereint, sodass der in der DDR gezüchtete Standard heute kaum noch vorhanden ist. Der Deutsche Schäferhund wird heute weniger als Herdenschutzhund, sondern eher als Gebrauchshund eingesetzt.

Eckdaten

Höchstalter: neun bis dreizehn Jahre

Widerristhöhe: 60 bis 65 Zentimeter (Rüde), 55 bis 60 Zentimeter (Hündin)

Gewicht: 30 bis 40 Kilogramm (Rüde), 22 bis 32 Kilogramm (Hündin)

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